Finals 2026
Finals 2026

Finals 2026

Die Deutschen Sprint- und Lagen Meisterschaften im Rahmen der Finals 2026 begeistern in Hannover

Mitten in den Sommerferien wurden im Stadionbad vom 23.7.-26.7. im Rahmen der Finals 2026 die Deutschen Sprint- und Lagenmeisterschaften ausgetragen, und unsere Schwimmer*innen sorgten für ein rundum gelungenes Heimspiel. Volle Tribünen, packende Rennen und großes mediales Interesse machten die Wettkämpfe zu einem echten Aushängeschild für unseren Sport.

Ein besonderes Highlight waren die neuen Wettkampfformate, die in diesem Jahr erstmals zum Einsatz kamen: der Sprint Knockout, verschiedene Kombiwertungen in den jeweiligen Lagen über 100m und 200m und die Freistil-Mittelstreckenwertung. Diese frischen Formate brachten zusätzliche Spannung in den Kampf um die insgesamt 18 vergebenen Deutschen Meistertitel und waren auch für das Publikum und die Zuschauer am Fernseher sehr attraktiv.

Sven Schwarz mit starker EM-Vorbereitung

Für Sven Schwarz dienten die Titelkämpfe als letzter wichtiger Test vor den Europameisterschaften in Paris, die nur zwei Wochen später beginnen werden. Der Doppel-Vizeweltmeister zeigte sich über 400m und 800m Freistil in Bestform und ließ der Konkurrenz keine Chance: Am Samstag gewann er die 800m Freistil in 7:47,77 Minuten vor seinen Magdeburger Kontrahenten Oliver Klemet und Florian Wellbrock, tags darauf sicherte er sich souverän auch die 400m Freistil in 3:49,40 Minuten. Mit diesen beiden Siegen holte sich der 24-Jährige zusätzlich den Titel Deutscher Meister in der neuen Freistil-Mittelstreckenwertung mit 1783 Punkten.

Silber für Lilly-Fay Wallbaum im neuen Sprintformat

Auch Lilly-Fay Wallbaum setzte ein Ausrufezeichen – und zwar im brandneuen 50m Elimination Sprint. Nach drei aufeinanderfolgenden Sprintläufen bewies sie im Finale beeindruckende Nervenstärke und schlug in 31,69 Sekunden als Zweite an. Damit behauptete sie sich gegen die schnellsten Sprinterinnen Deutschlands und wurde dafür mit der Silbermedaille belohnt.

Bronze für Seike Schlump und Hannah Gätjen

In der Schmetterling-Kombiwertung, die sich aus den addierten Zeiten über 100m und 200m Schmetterling zusammensetzt, sicherte sich Seike Schlump mit 1:02,29 Minuten und 2:18,25 Minuten den dritten Platz mit 1356 Punkten.
In der Freistil-Mittelstreckenwertung der Damen überzeugte zudem Hannah Gätjen mit konstant starken Zeiten (4:27,29 Minuten über 400m sowie 9:09,77 Minuten über 800m Freistil) und gewann bei ihrem ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause verdient die Bronzemedaille mit 1354 Punkten.

Rundum gelungenes Heimspiel

Über die vier Medaillenränge hinaus erreichten zahlreiche unserer Athlet:innen Finalläufe und trugen so zum Erfolg des Heimspiels bei.
Zuvor mussten die Schwimmer*innen sich dafür jeweils auch über die Vorläufe qualifizieren und haben somit an diesen Tagen einige Wettkampfmeter gesammelt.
So wurde Silas Dalig 4. in der Rücken- Kombiwertung über 100m und 200m Rücken und schaffte es bei den 50m Rücken in die 2. Runde der Elimination Races, wo er dann am Ende Platz 5 belegte. Alena Gemici startete ebenfalls in der Rücken-Kombiwertung und erzielte hier Platz 6, außerdem schwamm sie ins Finale über 100m Freistil, erreichte die 2. Runde beim Elimination Race über 50m Freistil, wurde hier 5. und schwamm in der 1. Runde des Elimination Race über 50m Rücken. Carlotta Ingenerf trat ebenfalls in der Rücken-Kombiwertung an und erzielte den 4. Platz. Stanilsav Tuhai erreichte Platz 6 in der Brust-Kombinationswertung. Mikael Guliyev startete in der Freistil-Mittelstrecken Wertung und erreichte Platz 7, außerdem startet er über 50m Freistil und 50m Schmetterling. Hakon Laage erreichte über 200m Schmetterling das Finale und startet über 100m und 50m Schmetterling, sowie über die 400m Freistil. Tarek Laage startete über 50m Freistil und 50m Schmetterling, sowie über 100m Rücken. Mitja Ebeling erreichte das Finale über 100m Freistil. Anisa Sabovic startete unverhofft über die 800m Freistil ebenso wie Finn Wendland, der über die 400m Freistil ins Becken sprang. Maike Gottenströter startete quasi direkt aus dem verspäteten Urlaubsflieger über die 50m Freistil. Søren Graul beendete ebenfalls eine längerer Wettkampfpause bei den Finals und startete über 50m und 100m Freistil und qualifizierte sich für das Finale über 50m Brust.

Die besondere Stimmung im ausverkauften Stadionbad, die innovativen Wettkampfformate und die große mediale Aufmerksamkeit rund um die Finals verschafften dem Schwimmsport eine ideale Plattform und unser Team hat sein bestes gegeben dazu beizutragen den Schwimmsport der Öffentlichkeit spannend zu präsentieren.