Satzung

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GĂŒltige Fassung vom 1. Oktober 2012

§ 1 Name, GrĂŒndungsdatum, Sitz, GeschĂ€ftsjahr

1. Der Verein hat den Namen „Wassersportfreunde von 1898 Hannover e.V.“. Er hat seinen Sitz in Hannover. GrĂŒndungsdatum ist der 2. Mai 2012. Der Verein ist hervorgegangen aus einer Verschmelzung des SV Wasserfreunde von 1898 Hannover e.V., gegrĂŒndet am 8. Juni 1898, und des Wassersport Hannover-Linden e.V., gegrĂŒndet 1913.

2. Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben und GrundsÀtze

1. Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und AusĂŒbung des Schwimmsports.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch DurchfĂŒhrung eines geordneten Trainingsbetriebes und Teilnahme an WettkĂ€mpfen in folgenden Sportarten:
– Schwimmen
– Wasserball

2. Der Verein ist ein Amateursportverein und ist im Sinne des olympischen Gedankens tÀtig. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§ 3 GemeinnĂŒtzigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

2. Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel, die dem Verein zufließen, dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsgemĂ€ĂŸe Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins dĂŒrfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

§ 4 AufwandsentschÀdigungen

Die Vereins- und OrganĂ€mter werden grundsĂ€tzlich ehrenamtlich ausgeĂŒbt. Bei Bedarf können SatzungsĂ€mter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer AufwandsentschĂ€digung nach §3 Nr. 26a EStG ausgeĂŒbt werden. Die Entscheidung ĂŒber eine entgeltliche VereinstĂ€tigkeit trĂ€gt das PrĂ€sidium. Gleiches gilt fĂŒr die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Das PrĂ€sidium ist ermĂ€chtigt, TĂ€tigkeiten fĂŒr den Verein gegen Zahlung einer angemessenen VergĂŒtung oder AufwandsentschĂ€digung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins. Zur Erledigung der GeschĂ€ftsfĂŒhrungsaufgaben und zur FĂŒhrung der GeschĂ€ftsstelle ist das PrĂ€sidium
ermĂ€chtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtliche BeschĂ€ftigte einzustellen. Im Übrigen kann das PrĂ€sidium Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB fĂŒr solche Aufwendungen, die ihnen durch die TĂ€tigkeit fĂŒr den Verein entstanden sind, gewĂ€hren. Hierzu gehören vor allem Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon. Erstattungen werden nur gewĂ€hrt, wenn die Aufwendungen mit prĂŒffĂ€higen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden und der Vorstand die Erstattung vor deren Entstehung genehmigt hat. Vom PrĂ€sidium können per Beschluss der Aufwendungsersatz dem Grunde oder der Höhe nach begrenzt werden. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen oder geĂ€ndert wird.

§ 5 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:
a) ordentlichen Mitgliedern
b) außerordentlichen Mitgliedern
c) Ehrenmitgliedern

2. Ordentliches Mitglied kann jede natĂŒrliche Person ĂŒber 18 Jahren werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag unter Anerkennung der Satzung entscheidet das PrĂ€sidium.

3. Außerordentliche Mitglieder sind Personen unter 18 Jahren. Außerordentliche Mitglieder werden mit Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden, ordentliche Mitglieder. FĂŒr außerordentliche Mitglieder ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zur Mitgliedschaft erforderlich.

4. Mitglieder und Nichtmitglieder können, wenn sie sich um den Verein oder um den Schwimmsport besondere Verdienste erworben haben, vom PrÀsidium zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

5. Mitglieder, die konkurrierende Aufgaben als Vorstand, Trainer oder Àhnliches in anderen Vereinen oder
Wirtschaftsunternehmen (z.B. Fitness-Studios) ausĂŒben und damit im Wettbewerb zum Verein stehen, benötigen eine befristete Zustimmung des PrĂ€sidiums, die jeweils maximal fĂŒr 1 Jahr ausgestellt werden kann. Diese kann vom PrĂ€sidium verlĂ€ngert werden. Wird diese Genehmigung vom PrĂ€sidium nicht erteilt, kann das PrĂ€sidium dieses Mitglied ausschließen, wenn diese TĂ€tigkeit dennoch ausgeĂŒbt wird. Ebenso können Mitglieder vom PrĂ€sidium ausgeschlossen werden, die diesen Antrag nicht stellen und nachweislich ein entsprechendes Amt ausĂŒben, das konkurrierende Ziele zum Verein hat, sofern nach Aufforderung
kein Antrag gestellt wurde und die TĂ€tigkeit weiter ausgeĂŒbt wird.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch AustrittserklÀrung, Ausschluss oder Tod. Eine Beitragserstattung erfolgt nicht.

2. Der Austritt ist nur zum Jahresende möglich und spÀtestens zum 15. November eines jeden Jahres an die GeschÀftsstelle zu HÀnden des PrÀsidiums schriftlich per Post , Fax oder E-Mail zu erklÀren.

3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
– wenn die satzungsgemĂ€ĂŸen Pflichten grob und schuldhaft verletzt werden
– wenn es gegen die Interessen des Vereins verstĂ¶ĂŸt
– wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenĂŒber eingegangenen Verpflichtungen, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung, trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachkommt
– wenn das Mitglied den GrundsĂ€tzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt.
– wegen unsportlichen Verhaltens
– wegen Äußerungen im Sinne des § 130 StGB (z.B. Holocaustleugnungen)
– wegen menschenverachtender Äußerungen, insbesondere solche, die die Grundrechte des GG nach den Artikeln 1 bis 19 in Frage stellen
– wegen Äußerungen, die auslĂ€nderfeindlich und rassistisch sind oder die das NS-Regime verherrlichen
– wegen der Benutzung auslĂ€nderfeindlicher, rassistischer oder nationalsozialistischer Zeichen, Symbole oder KĂŒrzel

Über den Ausschluss entscheidet das PrĂ€sidium. Vor der Entscheidung hat es dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mĂŒndlich oder schriftlich zu Ă€ußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung ĂŒber den Ausschluss ist schriftlich zu begrĂŒnden und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.

4. Andere AnsprĂŒche gegen den Verein mĂŒssen vom ehemaligen Mitglied oder seinen Erben binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft schriftlich geltend gemacht und begrĂŒndet werden.

§ 7 MitgliedsbeitrÀge

Von den Mitgliedern werden BeitrĂ€ge und bei Beginn der Mitgliedschaft eine AufnahmegebĂŒhr erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und der AufnahmegebĂŒhr werden von der Jahreshauptversammlung beschlossen. Der Jahresbeitrag ist fĂ€llig in 1 Rate zum 02.01. oder in 2 Raten zum 02.01. und 01.07. des Jahres. Ausnahmen hierzu können beantragt und vom PrĂ€sidium genehmigt werden. ZusĂ€tzlich können von der Jahreshauptversammlung HelfereinsĂ€tze beschlossen werden, ersatzweise Abgeltung der EinsĂ€tze durch Leistung eines Geldbetrages.

§ 8 Rechte der Mitglieder

1. Alle Mitglieder sind berechtigt
– die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfĂŒr getroffenen Bestimmungen zu benutzen.
– an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen sowie den Sport aktiv auszuĂŒben.
– vom Verein Versicherungsschutz gegen SportunfĂ€lle zu verlangen, und zwar im Rahmen der vom Landessportbund Niedersachsen abgeschlossenen Unfallversicherung.

2. Die ordentlichen und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Jahreshauptversammlungen und Mitgliederversammlungen teilzunehmen und dort ihr Stimmrecht auszuĂŒben.

3. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeĂŒbt werden. StimmĂŒbertragung und StimmbevollmĂ€chtigung sind nicht statthaft.

4. Ehrenmitglieder haben alle Rechte ordentlicher Mitglieder. Sie sind von der Beitrags- und Arbeitspflicht befreit und dĂŒrfen alle Einrichtungen und Veranstaltungen des Vereins unentgeltlich in Anspruch nehmen und besuchen.

§ 9 Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ist verpflichtet, 6 Stunden (Einzelmitglieder) und 12 Stunden (Familien) im Jahr fĂŒr den Verein Helfereinsatz zu leisten. Diese Arbeit kann sowohl auf dem VereinsgelĂ€nde am Lister Bad als auch im Volksbad Limmer verrichtet werden.
Ausgenommen von dieser Regelung sind ordentliche Mitglieder, die sich in der Jugendarbeit oder Vereinsverwaltung bzw. Trainer- und KampfrichtertÀtigkeit engagieren. Das PrÀsidium kann Ausnahmen zulassen.

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet
– die Satzung, Ordnungen sowie die BeschlĂŒsse des Vereins einzuhalten.
– nicht gegen die Interessen des Vereins zu verstoßen.
– sich der Rechtsordnung des DSV zu unterwerfen.

3. Mit Beginn des aktiven Trainings in einer Trainingsgruppe, gleich welcher Sparte, ist jedes Mitglied eigenverantwortlich dazu verpflichtet, sich die fĂŒr die jeweilige Sportart notwendige Sportgesundheit von einem entsprechenden Facharzt bestĂ€tigen zu lassen.
Bestehen seitens des Arztes Bedenken an der AusĂŒbung einer Sportart, so darf diese im Rahmen des Vereinstrainings nicht ausgeĂŒbt werden.
Die entsprechende sportĂ€rztliche Untersuchung ist maximal in einem Abstand von 12 Monaten eigenverantwortlich durchzufĂŒhren.

4. Mitglieder, die zusĂ€tzlich an Wettkampfveranstaltungen teilnehmen, haben vor Ablauf Ihrer sportĂ€rztlichen Untersuchung (12 Monate) diese unaufgefordert erneuern zu lassen und an den verantwortlichen Trainer zu ĂŒbergeben.

5. FĂŒr Jugendliche unter dem vollendeten 18. Lebensjahr liegt die Verantwortung fĂŒr den Nachweis der Sportgesundheit bei dem jeweiligen Erziehungsberechtigten.

6. Sollten Änderungen der Sportgesundheit auftreten nach erfolgter Aufnahme des Trainings, so ist das entsprechende Mitglied dazu verpflichtet, dieses unverzĂŒglich seinem Trainer(In) mitzuteilen, dieser/ diese entscheidet ggf. ĂŒber einen Ausschluss vom Training.

7. Insofern ist jedes Mitglied selbst fĂŒr seine Gesundheit verantwortlich und entscheidet ĂŒber die Grenzen seiner LeistungsfĂ€higkeit. Ein Rechtsanspruch auf Schadensersatz in Bezug auf gesundheitliche Folgen gegen den Trainer(In) und den Verein entfĂ€llt somit.

§ 10 Organe

Die Organe des Vereins sind
– die Jahreshauptversammlung
– die Mitgliederversammlung
– das PrĂ€sidium
– der Vorstand

§ 11 Jahreshauptversammlung

1. Die Jahreshauptversammlung findet einmal jÀhrlich im ersten Quartal des neuen GeschÀftsjahres statt.

2. Zur Jahreshauptversammlung ist mit einer Frist von mindestens 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch Bekanntgabe des PrÀsidiums in der Vereinszeitung einzuladen. Die Tagesordnung setzt das PrÀsidium fest.

3. Die Jahreshauptversammlung ist zustĂ€ndig fĂŒr
– Wahl des PrĂ€sidiums
– Wahl des Vorstandes
– Wahl des Ehrenrates
– Wahl der KassenprĂŒfer
– Entgegennahme der Berichte der Mitglieder des PrĂ€sidiums und des Vorstandes, der Jahresabrechnung und des
Budgetvorschlages fĂŒr das nĂ€chste Jahr sowie des Berichtes der KassenprĂŒfer
– Entlastung des PrĂ€sidiums und des erweiterten Vorstandes
– Festsetzung der VereinsbeitrĂ€ge und der AufnahmegebĂŒhren
– SatzungsĂ€nderungen
– Erledigungen eingegangener AntrĂ€ge
– Erwerb und VerĂ€ußerung von Grundeigentum
– Beschlussfassung ĂŒber eine Auflösung des Vereins

§ 12 Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen sind von den PrÀsidenten mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen, wenn
a) dringende Entscheidungen notwendig sind,
b) mindestens 1/10 der ordentlichen Mitglieder die Einberufung mit schriftlicher BegrĂŒndung verlangen.

§ 13 Ablauf und Beschlussfassung von Jahreshaupt-/Mitgliederversammlungen

1. Alle Versammlungen werden von einem PrÀsidenten geleitet.

2. Alle Versammlungen sind ohne RĂŒcksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfĂ€hig. Die BeschlĂŒsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden, stimmenberechtigte Mitglieder dies verlangt. Das gilt auch fĂŒr Wahlen.

3. SatzungsÀnderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmenberechtigte Mitglieder beschlossen werden.

4. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmenberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.

5. Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von allen Versammlungsleitern und dem ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnen ist.
Es soll folgende Feststellungen enthalten:
– Ort und Zeit der Versammlung
– den jeweiligen Versammlungsleiter
– den ProtokollfĂŒhrer
– die Zahl der erschienenen Mitglieder
– die Tagesordnung
– die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung

6. Bei SatzungsÀnderungen ist die neue Bestimmung wörtlich widerzugeben.

§ 14 PrÀsidium und Vorstand

1. Das PrÀsidium besteht aus:
(1) 2 PrÀsidenten
(2) Vize-PrÀsident (Finanzen)
(3) Vize-PrÀsident (Sport)

2. Der Vorstand besteht aus:
(4) Buchhaltung
(5) den Schwimmwart
(6) den Wasserballwart
(7) den Breitensportwart
(8) die Frauenwartin
(9) den Pressewart
(10) den SchriftfĂŒhrer
(11) Mitgliederverwaltung
(12) Ausbildung und KR-Wesen
(13) den Platzwart (Lister Bad)
(14) den Jugendwart (wird von der Jugendversammlung gewÀhlt)

3. Das PrĂ€sidium fĂŒhrt die GeschĂ€fte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung. Das PrĂ€sidium fasst seine BeschlĂŒsse mit einfacher Mehrheit.

4. Die Sitzungen des PrĂ€sidiums leitet jeweils einer der beiden PrĂ€sidenten. Die BeschlĂŒsse der Sitzungen sind zu protokollieren und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben.

5. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Mitglieder des PrÀsidiums, von denen jeweils zwei gemeinschaftlich
vertretungsberechtigt sind.

6. Das PrĂ€sidium und der Vorstand werden von der Jahreshauptversammlung wechselweise fĂŒr die Dauer von zwei Jahren gewĂ€hlt.
Bei gerader Jahreszahl zu wÀhlen: 2., 3. sowie alle Vorstandsmitglieder mit gerader laufender Nummer

Bei ungerader Jahreszahl zu wÀhlen: 1. sowie alle Vorstandsmitglieder mit ungerader laufender Nummer

7. Die Mitglieder des PrÀsidiums und Vorstands bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulÀssig.

8. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit.

9. Das PrĂ€sidium kann Verwarnungen und folgende Maßnahmen gegen Mitglieder aussprechen:
a) Verweis
b) Verbot des Besuchs von Veranstaltungen und Einrichtungen des Vereins (auch zeitweise)
c) Startverbot (auch zeitweise)
d) Ausschluss aus dem Verein
Gegen vom PrĂ€sidium verhĂ€ngte Maßnahmen kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe Berufung
beim Ehrenrat eingelegt werden. Gegen Entscheidungen des Ehrenrats kann abschließend das Schiedsgericht des Landesschwimmverbandes Niedersachsen mit einer Frist von einem Monat angerufen werden. Es gilt die
Rechtsordnung des DSV.

§ 15 Ehrenrat

1. Der Ehrenrat besteht aus 5 ordentlichen Mitgliedern oder Ehrenmitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören und fĂŒr zwei Jahre gewĂ€hlt werden. Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Die Erstbesetzung des Ehrenrates zum Zeitpunkt der Fusion besteht aus den aktuell bestehenden Ehrenratsmitgliedern beider fusionierter Vereine bis zur Wahl bei der ersten Mitglieder-/Jahreshauptversammlung.

2. Der Ehrenrat entscheidet in geheimer Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Ältesten. Jedem Beteiligten ist rechtliches Gehör zu gewĂ€hren.

§ 16 KassenprĂŒfung

1. Die Jahreshauptversammlung wĂ€hlt zwei KassenprĂŒfer. Nach Ablauf eines Jahres muss mindestens ein KassenprĂŒfer ausscheiden. Die KassenprĂŒfer dĂŒrfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Sofortige Wiederwahl ist nicht zulĂ€ssig.

2. Die KassenprĂŒfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der BĂŒcher und Belege mindestens einmal im GeschĂ€ftsjahr sachlich und rechnerisch zu prĂŒfen und dem PrĂ€sidium jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die KassenprĂŒfer erstatten außerdem der Jahreshauptversammlung einen PrĂŒfungsbericht.

§ 17 Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung

1. Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der im § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind zwei Mitglieder des PrĂ€sidiums gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend fĂŒr den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine RechtsfĂ€higkeit verliert.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke fĂ€llt das Vermögen des Vereins an den Landesschwimmverband Niedersachen , der das Vermögen unmittelbar fĂŒr gemeinnĂŒtzige, sportliche Zwecke zu verwenden hat.
BeschlĂŒsse ĂŒber die kĂŒnftige Verwendung des Vermögens dĂŒrfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgefĂŒhrt werden.

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Satzung_Waspo98_1Okt2012