Niedersächsischer Vorkampf der Masters-DMS in Lohne
Niedersächsischer Vorkampf der Masters-DMS in Lohne

Niedersächsischer Vorkampf der Masters-DMS in Lohne

Am 4. Oktober 2026 machten sich die W98 Masters Katy Baehr, Igor Borovsky, Burkhard Lange, Stephan Hasse, Stefan Henkel, Tanja Jantzen, Katja Kleine-Budde, Jan Mittelstädt und Tina Mollenhauer sowie die beiden Kampfrichterinnen Juliane Schmüser und Hilke Troff auf den Weg zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften nach Lohne. In zwei Bussen ging es gemeinsam zum Wettkampf – mit viel Vorfreude, guter Laune und dem festen Vorsatz, als Mannschaft möglichst viele Punkte zu sammeln.

Auch wenn einige unserer Leistungsträgerinnen und Leistungsträger diesmal nicht dabei sein konnten, war die Stimmung von Beginn an hervorragend. Am Beckenrand wurde angefeuert, mitgefiebert und jede starke Leistung lautstark gefeiert. Zahlreiche persönliche Erfolge und viele neue Bestzeiten sorgten dafür, dass sich die Mannschaft über den gesamten Wettkampftag hinweg gegenseitig motivierte und unterstützte.

Besonders viele Punkte für das Mannschaftsergebnis steuerten Igor und Tanja bei. Igor sammelte über 100 und 200 Meter Schmetterling jeweils mehr als 700 Punkte. Tanja erreichte diese Marke ebenfalls – über 50 und 100 Meter Freistil sowie über 100 Meter Rücken. Damit legten beide wichtige Grundlagen für unser Mannschaftsergebnis und zeigten eindrucksvoll, wie wertvoll jede einzelne Leistung für das Team ist.

Natürlich sorgten auch einige Kuriositäten bei Starts und Wenden für Gesprächsstoff und den einen oder anderen Lacher. Den Vogel schoss allerdings Katja Kleine-Budde ab: Bei den 400 Metern Freistil schwamm sie trotz Anzeigetafel und „deutlich hörbarer Pfiffe“ einfach noch 50 Meter weiter. Nach der neuen Wettkampfordnung signalisieren die Pfiffe die letzten beiden Bahnen – auch bei den 400 Meter Freistil. Katja nahm diese Information offenbar besonders sportlich und legte kurzerhand noch eine ungeplante Zugabe ein. Schade eigentlich, denn ohne diese Extra-Bahnen wäre sicherlich noch eine bessere Zeit drin gewesen.

Am Ende konnten wir nahezu die erwartete Punktzahl erreichen. Für einen Platz in den Endkämpfen wird es damit vermutlich nicht reichen. Dennoch überwog eindeutig das Positive: Die Mannschaft präsentierte sich geschlossen, zeigte viele starke Leistungen und bewies einmal mehr, dass Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer Spaß mindestens genauso wichtig sind wie die Punkte im Protokoll.

So ging ein rundum gelungener Wettkampftag für die W98 Masters zu Ende. Und zumindest Katja wird beim nächsten Mal vermutlich ganz genau auf die Anzeigetafel schauen – oder einfach vorsichtshalber eine Bahn früher anschlagen!